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Negativscanner Test: Der Plustek OpticFilm 8200i

Der Plustek OpticFilm 8200i im Test: Technische Details

  • Der Plustek OpticFilm 8200i NegativscannerPreis: ab 288€
  • Scanmedien: 35mm Negative und gerahmte Kleinbild-Dias
  • Auflösung: 7.200 dpi
  • Farbtiefe: 48 Bit
  • Schnittstelle: USB
  • Zubehör: USB-Kabel, Netzkabel, Installations-CD, 2 Filmhalterungen für Dias und Negative, Tasche
  • Speicherort: PC
  • Mitgelieferte Software: PlusTek QuickScan, SilverFast

Einrichtung und Bedienung des Negativscanners Plustek OpticFilm 8200i

Um den Negativscanner von Plustek erstmals in Betrieb zu nehmen, muss das Gerät im ersten Schritt mit dem Computer verbunden werden. Anschließend folgt die Installation der mitgelieferten Software. Mit einem PC kein Problem. Jedoch: Viele moderne Laptops verzichten inzwischen auf ein CD/DVD- Laufwerk. Vieler Hersteller von Negativscannern reagieren auf diese Entwicklung, indem sie die benötigten Treiber auch online zum Download anbieten. Dieser Service wird von Plustek leider nicht angeboten. Daher musste für unseren Negativscanner-Test mit dem OpticFilm 8200i ein externes Laufwerk angeschafft werden, um mit dem Gerät arbeiten zu können. Überprüfen Sie also, mit welchem Gerät Sie diesen Diascanner betreiben möchten und ob ein CD/DVD-Laufwerk vorhanden ist.

Zum Lieferumfang des Plustek OpticFilm 8200i zählen zwei Filmhalterungen. Einer eignet sich für die Digitalisierung von einem 35mm Negativstreifen mit bis zu sechs Bildern. Der zweite mitgelieferte Rahmen fasst vier gerahmte Kleinbild-Dias. Die Filmhalterungen sind gut verarbeitet und machen einen stabilen Eindruck. Zum Lieferumfang gehört außerdem eine Tasche, in welcher sowohl der Negativscanner als auch das Zubehör verstaut werden können.

Der Umgang mit dem Plustek OpticFilm 8200i ist an sich recht simpel. Um Negative zu digitalisieren, müssen diese erstmal in die mitgelieferte Filmhalterung eingelegt werden. Das ist bei geraden Filmstreifen ganz einfach. Viel Geduld und Fingerfertigkeit ist hingegen gefordert, wenn die Vorlagen gewölbt sind oder gar aufgerollt gelagert wurden. Die Filmhalterung wird seitlich in den Negativscanner eingeschoben und dann manuell von Bild zu Bild weiterbewegt.

Am Negativscanner selbst befinden sich drei Knöpfe. Der untere schaltet das Gerät ein oder aus. Der mittlere Knopf ist mit QuickScan beschriftet. QuickScan startet die Software Plustek QuickScan. Die zur Verfügung stehenden Einstellungen sind begrenzt. Großes Manko ist vor allem, dass die integrierte iSRD Staub- und Kratzerentfernung nicht mit dieser Software verwendet werden kann. Die Bedienung der Software könnte etwas komfortabler sein: Die Bearbeitungsfenster sind winzig und lassen sich auch nicht vergößern. Wird ein Negativ gescannt (die Erstellung eines Vorschau-Scans dauert ca. 10 Sekunden), muss manuell der Bildrahmen festgelegt werden. Auch die Grafiken der Bedienfelder sind wenig ausgereift und nicht selbsterklärend. Oft erschließt sich nicht ohne weiteres, welche Funktion sie auslösen.

Deutlich mehr Funktionen bietet hingegen SilverFast. Das Programm lässt sich am Negativscanner selbst per Knopfdruck über den obersten Knopf IntelliScan starten. Hier sind zahlreiche Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten vorhanden. Zwar verfügt die Software über zahlreiche Möglichkeiten, die auch ein umfangreiches Bildbearbeitungsprogramm bietet. Allerdings wirkt die Oberfläche von SilverFast sehr veraltet. Das hat zur Folge, dass die Bedienung der Software für Laien nicht selbsterklärend ist. Ein Beispiel: Um iSRD zu aktivieren, muss der Korrektur-Modus aufgerufen werden. Nun muss festgelegt werden, mit welchem Wirkungsgrad iSRD arbeiten soll. Um hier eine fundierte Entscheidung zu treffen, muss ein Vorschauscan gemacht werden. Dies geschieht unter „Anzeige“ und „1:1“. Mit dem Schiebebalken „Erkennung“ kann letztlich der Wirkungsgrad der Staub- und Kratzerkorrektur gesteuert werden. Die Auswirkungen der vorgenommenen Einstellung zeigen sich dann im Vorschauscan. In unserem Negativscanner-Test dauerte allein die Erstellung eines solchen Vorschaubildes bei 7200 dpi und „Erkennung 16“ (mittlerer Wert) rund 10 Minuten!

Die Scandauer des Plustek OpticFilm 8200i

Quickscan: Vorschaubild dauert ca. 10 Sekunden

Quickscan ohne ISRD in 1200 DPI (ohne Vorschauscan): 20 Sekunden

Quickscan ohne ISRD in 2400 DPI (ohne Vorschauscan): 25 Sekunden

Quickscan ohne ISRD in 7200 DPI (ohne Vorschauscan): 1:30 Minuten

Silverfast mit ISRD in 2400 DPI: 1.5 Minuten

Silverfast mit ISRD in 7200 DPI: 9.5(!) Minuten

So werden die Negativscans des Plustek OpticFilm 8200i

Für unseren Scannertest mit dem Plustek OpticFilm 8200i haben wir verschiedene Scan-Modi ausprobiert sowie diverse Auflösungen und Einstellungen gewählt. Die Ergebnisse haben wir auf Unterschiede, bzw. auf Qualitätssteigerungen untersucht und mit einem professionellen Diascan in 4.500 dpi verglichen.

Plustek | Negativscan | Silverfast mit iSDR | 7200dpi
Plustek | Negativscan | Quickscan | 7200dpi

Folgendes lässt sich über die Testscans mit dem Plustek OpticFilm 8200i sagen:

  1. Die mittels QuickScan erstellten Testscans haben blasse Farben und Kontraste und wirken überbelichtet. Staub und Kratzer werden nicht entfernt.
  2. Mithilfe von SilverFast lassen sich gute Ergebnisse erzielen. Die Farben sind kräftig, die Bilder scharf.
  3. Die iSRD Staub- und Kratzerkorrektur funktioniert bei Flecken und Fusseln sehr gut, bei langgezogenen Kratzern kann es zu Artefakten kommen.
  4. Der Unterschied in der Detaildarstellung zwischen 2400 und 7200 dpi ist sehr gering.

Der Plustek OpticFilm 8200i im Test: Stärken und Schwächen

Vorteile:

  • Gute Bildergebnisse mit SilverFast (nach ausreichender Einarbeitung)
  • Gute Qualität der Filmhalterungen.
  • Zum Negativscanner gehört eine Transporttasche, in der sich alles verstauen lässt

Nachteile:

  • Umständliche Scansoftware
  • Lange Scanzeiten bei hohen Auflösungen (ca. 10 min/Negativ)
  • Diascans leiden mit QuickScan unter blassen Farben
  • Schwieriger Umgang mit gebogenen Filmstreifen

Der Plustek OpticFilm 8200i Scannertest: Lohnt sich die Investition?

Auf der Hersteller-Seite von Plustek lässt sich der Negativscanner nicht käuflich erwerben, auch Informationen zu UVP fehlen. Viele Onlineshops vertreiben den OpticFilm 8200i ab ca. 290€. Damit zählt der Negativscanner von Plustek preislich zu den Mittelklasse-Geräten. Mit SilverFast zeigen die digitalisierten Negative gute Ergebnisse, die Effektivität von iSRD einmal ausgenommen. Manko sind allerdings die unhandliche Software und die sehr langen Scanzeiten von bis zu 10 Minuten pro Bild. Gerade bei großen Sammlungen mit mehreren hundert oder gar tausend Dias ist der Zeitfaktor beachtlich.

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Mit dem OpticFilm 8200i müssen Sie rund 10 Minuten pro Bild rechnen, wenn Sie Ihre Negative selbst digitalisieren möchten. Sparen Sie sich all die Mühe. Verbringen Sie Ihre Freizeit lieber mit Familie und Freunden. Übergeben Sie Ihre Negative in professionelle Hände. NEGATIVFIX digitalisiert Ihre Negative ab 0,12€/Bild mit Bestpreisgarantie.

Umgerechnet bedeutet das für Sie: Für den Preis des Plustek OpticFilm 8200i Negativscanners digitalisieren wir über 2000 Negative und Sie mussten keine Sekunde Ihrer Zeit opfern.

Fragen? Unser Kundendienst steht Ihnen gern zur Verfügung und berät Sie in einem persönlichen Gespräch. Rufen Sie uns einfach an unter 0221 – 67 78 69 34.

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